Radfahren im Kranichland

Mit der Knotenpunktwegweisung können Sie spielend leicht - und ohne umständliches Kartenmaterial - das Kranichland Fehrbellin mit dem Rad entdecken.

An jeder Kreuzung von mindestens drei Radrouten befindet sich jeweils gut sichtbar auf der Spitze eines Wegweisers ein Knotenpunkt. Dieser Zeigt eine weiße Ziffer auf rotem Grund. An jedem Knotenpunkt ist eine Übersichtskarte zu finden, die einen Überblick über die umliegenden Knotenpunkte und die verbindenden Radrouten gibt. Hier können Sie sich immer wieder neu orientieren und sich auch für eine Erweiterung oder Änderung der geplanten Tour entscheiden. Am Wegweiser selbst sind die jeweils nächsten von dort aus erreichbaren Knotenpunkte ausgeschildert.

Um eine individuelle Route zu planen, können Sie vorab mit Hilfe der interaktiven Karte die jeweiligen Knotenpunkte der gewünschten Route heraussuchen. Mit einem Klick auf das "i" in der oberen Menüleiste und einem anschließenden Klick auf den gewünschten Knotenpunkt erhalten Sie relevante Informationen zur Entfernung der nächstgelegenen Knotenpunkte, zur Wegbeschaffenheit sowie Bildmaterial zu den einzelnen Wegweisern.


Per Rad auf der stillgelegten Bahnstrecke Stille Pauline

Die ehemalige Eisenbahnlinie, die seit 1880 Paulinenaue mit Neuruppin und Fehrbellin verband, bot der Region eine Anbindung an die damalige Reichshauptstadt Berlin. Im Jahre 1970 fuhr der letzte Personenzug über die Gleise. Bis 1995 wurde noch der Gütertransport über diese Strecke geführt. Der Abbau der Bahntrasse erfolgte 2008. Nach dem Abbau wurde die Idee eines Radwanderweges auf der alten Bahnlinie umgesetzt. Über große Teile der Strecke konnte das einstige Schotterbett als Untergrund für eine 2,5 m breite Asphaltdecke genutzt werden.

Knotenpunkte
1-6-4-5-20-22-23-95
Strecke
Neuruppin-Buskow-Langen-Fehrbellin-Betzin/Karwesee-Lobeofsund-Paulinenaue
Länge
ca. 29 km


Auf Entdeckungstour durch das Kranichland

Ausgangspunkt für die Rundtour durch das Kranichland Fehrbellin ist die Tourist-Information in der Stadtbücherei in der Johann-Sebastian-Bach-Straße 7c. Zunächst folgen Sie dem Radwanderweg "Stille Pauline" bis nach Betzin/Karwesee. Über Dechtow geht es weiter nach Hakenberg. Bereits am Ortseingang empfängt Sie eine breite Allee, die zur Siegessäule führt. Der Rundturm, gekrönt mit der vergoldeten, vier Meter großen Siegesgöttin Viktoria, erinnert an die Schlacht bei Fehrbellin 1675. Wenn Sie die 114 Stufen der Wendeltreppe erklommen haben, werden Sie von der Aussichtsgalerie mit einem wunderbaren Rundblick über das Rhinluch belohnt. Hinter Hakenberg zeigt sich die Luchlandschaft mit kleinen Kanälen und saftigen Wiesen. Über Zietenhorst geht es weiter in nördlicher Richtung nach Wustrau. Das Dorf war die Heimat von Hans Joachim von Zieten, dem berühmten Husarengeneral Friedrichs des Großen. Neben der Kirche mit den Zietengräbern und dem barocken Pfarrhaus finden Sie das Brandenburg-Preußen Museum, das mit zahlreichen überraschenden Exponaten die 500 jährige Geschichte Brandenburg-Preußens illustriert. Von Wustrau über Buskow geht es nach Langen. Die dortige Kirche gehört zu den größten Dorfkirchen Brandenburgs und ist bereits von Weitem gut sichtbar. Die letzten Kilometer Radweg führen zurück zum Ausgangspunkt Fehrbellin.

Knotenpunkte
20-22-25-4-5-20
Strecke
Fehrbellin-Betzin/Karwesee-Dechtow-Hakenberg-Zietenhorst-Wustrau-Buskow-Langen-Fehrbellin
Länge
ca. 37 km