Wustrau

Den größeren Teil des Ortsteiles Wustrau-Altfriesack bildet Wustrau.

Das 1462 erstmals urkundlich erwähnte Wostrowe ist durch den dort geborenen Husarengeneral Hans Joachim von Zieten bekannt geworden. Den ursprünglichen Kern des vom Wasser umflossenen Ortes bildet das Gebiet um das Herrenhaus, das auch als Schloss bezeichnet wird, und das Gebiet um das Hohe Ende. Am Hohen Ende befindet sich der 1750 errichtete Eiskeller, der in der damaligen Zeit zum Aufbewahren von Eis genutzt wurde. 1977 übernahm nach wechselvoller Geschichte das Ministerium der Justiz der DDR das Schloss. Seit 1993 ist es die Tagungsstätte der Deutschen Richterakademie.

Der kleinere Teil des Ortsteiles Wustrau-Altfriesack ist das zwischen Ruppiner See und Bützsee gelegene Fischerdorf Altfriesack. Beim Ausbau des Ruppiner Kanals im Jahre 1790 entstanden die noch heute genutzte Schleuse und Klappbrücke.

Weitere Informationen unter: www.wustrau.de