Linum

Die große Kirche des Ortes zeugt von der Blütezeit Linums, die mit dem Torfabbau einherging.

Zu dieser Zeit hatte Linum bis zu 2.000 Einwohner. Die neogotische Backsteinkirche wird von einer schmiedeeisernen Krone geziert, die König Friedrich I. 1711 bereits für den Vorgängerbau gestiftet hatte. In den ehemaligen Torfstichen wurde um 1900 die Linumer Teichwirtschaft angelegt.

Heute ist der Ort vor allem als Storchendorf bekannt. Jährlich sind etwa 20 Storchenpaare zu Gast. Im September und Oktober jeden Jahres kehren dagegen bis zu 50.000 Kraniche und Gänse vor dem Weiterflug in den Süden zu einer Rast auf den Linumer Feldern ein.