Königshorst

Der Legende nach soll König Friedrich Wilhelm I. Namensgeber des Fehrbelliner Ortsteiles sein.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts begann unter dem König die Trockenlegung des Havelländischen Luchgebietes. Die aus der einstigen Sumpf- und Wasserlandschaft herausstechenden Inseln wurden Horste genannt. 1719 soll Friedrich Wilhelm I. die Horste besucht haben, das Anlass gab diese Insel Königshorst zu nennen. 1724 war die Trockenlegung weitestgehend abgeschlossen. Neben Königshorst entstanden auch die Vorwerke Seelenhorst, Nordhof, Lobeofsund, Sandhorst und Mangelshorst.

Königshorst entwickelte sich zu einem Mustergut. In Nordhof war die Königliche Butterakademie ansässig, in der die Bauerntöchter in der Kunst des Butterns und des Käsemachens unterrichtet wurden.